Biographie

Kristina Eriksson (7.12.1944 – 2.8.2015)

Kristinas wichtigstes persönliches Thema waren sozialpolitische Fotoreportagen. Insbesondere galt Ihr Interesse der Situation der Frauen im Arbeitsleben, dem Leben der Frauen in der sozialistischen Mangelwirtschaft und der Ausbeutung der Frauen allgemein. Dies sind die Frauen, die Kristina auf allen ihren Reisen fotografiert hat. Weitere eigene Themen waren auch das Leben von Kindern in Rumänien, Albanien, Bulgarien auf der Straße und in Kinderheimen sowie die Homosexuellenbewegung in West-Berlin.

Wirkungskreis

Ihr Arbeitsgebiet umfasst West- und Ost-Berlin, Ostdeutschland und die sozialistischen Länder des sogenannten „Ostblocks“. Hier insbesondere die Sowjetunion, Rumänien, Bulgarien, Tschechoslowakei, Albanien, Lettland, Litauen und Ukraine. Darüber hinaus war sie als Fotografin mehrfach auf Kuba und jeweils für mehrere Monate in Vietnam, Japan und Argentinien.

Veröffentlichungen

Sie hat bei zwei Berlinbüchern für den Norsted- und den Utbidningsförlaget mitgewirkt und ihre Bilder wurde in unzähligen deutschen Fotobüchern sowie in diversen Fernsehdokumentationen veröffentlicht.

Ihre Auftraggeber waren: Expressen, Dagens Nyheter, Svenska dagbladet, Dagens Industri, Ny Teknik, Chaplin, Filmspiegel, Süddeutsche Zeitung, Der Spiegel und weitere deutsche und skandinavische Zeitungen.

Das von Kristina hinterlassene Archiv beinhaltet ca. 20.000 digitalisierte Fotos, ca. 50.000 Negative in Schwarz Weiß und Farbe, sowie ca. 3.000 Papierabzüge.

Lebenslauf